Privateer Gemini Gold

Privateer Gemini Gold: Ein Face Lift für ein ganzes Universum!

Den Ursprung nahm dieses Spiel 1993 als Teil der Wingcommander Serie. Über 10 Jahre später haben sich wieder einmal Enthusiasten gefunden, die ein Remake produzieren um einem Kultspiel einen würdigen Nachfolger zu geben.

Man schlüpft in die Rolle des Grayson Burrows. Dieser bekam von seinem Vater einen alten Handelsfrachter. Mit diesem soll er nun seine Karriere starten. Das Ziel ist noch unklar. Schlag dich als Pirat durch, werde zum Großhändler oder Kopfgeldjäger. Die Handlung steht in weiten Teilen frei.

Die Grafik wurde im Vergleich zum Original deutlich verbessert. Natürlich kann sie nicht mit dem heutigen Standard mithalten, aber es geht den Entwicklern viel mehr um das Aufleben eines Klassikers. Dabei bewies man Liebe zum Detail. Das Cockpit des Raumschiffes leuchtet z.B. voller Lampen und Knöpfe. Der Hangar auf dem man startet besitzt auch verbesserte Texturen.

Auch wenn eine Story im Spiel eingebaut wurde, muss dieser nicht gefolgt werden. Ein Multiplayer ist derzeit noch nicht in Planung. Das Spiel steckt noch in der Entwicklungsphase und wird mit weiteren Releases immer mehr ausgebaut. Man muss den Entwicklern Tribut zollen. Sie stecken viel Freizeit in dieses Projekt und sind bestrebt jeden Bug im Spiel zu beseitigen.

Das Spiel

Das Spiel läuft auf Vista im Kompatibilitätsmodus unter Windows XP mit allen Sicherheitsfreigaben ohne Probleme. Die Auflösung ist derzeit auf 800×600 begrenzt, weshalb sich die Fenster-Variante eher eignet. Nach einem kurzen Klick auf „New Game“ geht es dann auch gleich los.

Man befindet sich im Hangar seiner Startbasis. Von hier aus kann man den Hauptkorridor besuchen oder direkt los fliegen. Wir haben uns im Test für einen Besuch der weiteren Räume entschieden. Hier kann man beim Schiffs-Händler vorbei schauen. Hier sieht man drei größere Schiffsvarianten. Mit einem Klick auf den Händler verrät dieser, dass wir noch nicht genügend Credits besitzen. Das war abzusehen, leider sagt er aber nicht wie viel ein bestimmtes Schiff kostet. Wir verließen ohne weiteres Wissen diesen Raum. Beim Warenhändler konnten wir uns mit Gütern eindecken die an anderer Stelle vielleicht wieder mit Gewinn verkauft werden können. In der Bar daneben konnten wir nur kurz mit dem Besitzer sprechen. Dieser erzählte kurz seine Lebensgeschichte und bat uns wieder vorbei zu kommen. Danach folgt der Start ins Weltall.

Hier angekommen wartete auch gleich eine Angreiferin auf uns. Über Funk zwang sie uns aufzugeben während sie uns schon unter Beschuss nahm. Kurz mit dem Radar vertraut gemacht, begann die kleine Schlacht. Auf zwei Bildschirmen werden der eigene Schaden und der des Angreifers angezeigt. Dabei ist der Schaden am Feind detaillierter zu erkennen. Gesteuert wird wahlweise per Maus oder Tastatur. Einen Joystick haben wir bei unserem Testflug nicht verwendet. Nach dem unsere erste Feindin in einem großen Feuerball aufgegangen war, konnte man einen Waren-Container erkennen. Dieser ließ sich beim direkten Anfliegen leider nicht aufsammeln. Was uns zu einem Problem kommen lässt. Wer zum ersten Mal in Privateer fliegt, sollte sich vorher das englische Manual durchlesen. Denn die Steuerung ist nicht selbst erklärend. Wir drehten um und flogen wieder zur Raumbasis zurück. Um zu landen muss man sich nur in ihre Nähe begeben. Es muss nicht wie in anderen Weltraumsimulationen erst um Andockerlaubnis gebeten oder komplizierte Flugmanöver ausgeführt werden.

Wieder gelandet reparieren wir beim Schiffshändler unsere Schäden und kauften einen zusätzlichen Laser. Danach ging es wieder nach draußen. Nun wollten wir zum Abschluss unseres Tests einen Planeten anfliegen, der während unseres Kampfes zu sehen war. Leider verging so viel Zeit, dass wir vor der Ankunft den Test abbrachen. Vielleicht war der Planet gar nicht zum Erreichen vorgesehen oder unser Schiff schlichtweg nur zu langsam. Eines konnten wir während der Wartezeit jedoch genießen. Wie bei vergleichbaren Spielen nicht unbedingt üblich, konnten wir verschiedenen Musiktiteln lauschen. Dies sorgte für eine besondere Atmosphäre. Sowohl im Kampf als auch während der Flugphasen.

Nachtrag: Wer die Beschreibung liest hat einen klaren Vorteil. So kann die Fracht vom gegner mittels Traktorstrahl an Bord geholt werden. Diesen bekommt man gegen ein kleines Entgeld im Shop. Außerdem muss man den Hyperantrieb einschalten, um schneller durch das All zu fliegen.

Fazit

Privateer Gemini Gold hat etwas ganz besonderes. Das Spiel ist komplett spielbar, aber noch nicht vollständig. Die Entwickler planen noch Erweiterungen wie zusätzliche Mission u.ä. Man darf also gespannt sein was noch kommt und bis dahin spielt man die derzeitige Version durch.

Download hier: Download


Bildergalerie

Für weitere Screenshots empfehlen wir die Herstellerseite zu besuchen.


Video

Privateer Gemini Gold – Neues Intro


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