Flightgear

FlightGearder realistische Flugsimulator als Open-Source-Spiel

Die Idee zum FlightGear-Projekt entstand aus einer Unzufriedenheit über die kommerziellen Flugsimulatoren am Markt heraus, die nur eingeschränkt nutzbar und nicht ausreichend erweiterbar sind. Außerdem wollte man ein Spiel auf den Markt bringen, das alle Fans von Flugsimulatoren gratis downloaden könnenaus einer Art Protest gegen die kostenpflichtigen Varianten.

FlightGear steht unter der GNU General Public License also als freie Software zur Verfügung. Das Spiel wird ständig von internationalen Entwicklern, ebenso von Freiwilligen und Interessierten, überarbeitet und erweitert. FlightGear stellt Sonne, Mond und Sterne, also alle Himmelskörper, abhängig von Ort, Zeit und Datum, in ihrer genauen Position und ihrem Erscheinungsbild darwie imwirklichen Leben“ also. Ebenso findet man eine Echtzeit-Simulation der Jahreszeiten vor, außerdem eine satellitengenaue Darstellung aller Landschaften, die man überfliegt, wodurch sich dem Piloten vom Cockpit aus bei jedem Flug in einer Mindesthöhe von 90 Meter eine realistische Szenerie mit beeindruckendem Ambiente bietet.

Besonders hervorzuheben ist außerdem die große Vielfalt an verschiedenen Flugzeugen, man kann wählen zwischen einer Boing 737, einer Cessna, einem Hubschrauber, einem F-16 Kampfjet und vielen weiteren Modellen.

Wo oder wohin man fliegt kann man sich auf der Homepage des Herstellers aussuchen, doch für die ersten Übungsstunden ist der Flug, der im „Startpaket“ mitgeliefert wird, mehr als ausreichend. Ist man bereits ein geübter Flieger, kann man aus der großen Vielfalt an verschiedensten Örtlichkeiten wählen und sich beliebige Flecken der Erde von der Online-Weltkarte überspielen und sie danach vom Flugzeug aus betrachten.

Anfänglich ist es allerdings verflixt schwierig, die gewählte Maschine mit Maus und Tastatur, wahlweise mit dem Joystick, auch nur vom Boden abheben zu lassen, es erfordert also viel Zeit und Geduld, und natürlich auch ein wenig Geschicklichkeit, bis das Handling sitzt und man beim Spiel FlightGear viele Stunden mit einem Flugzeug über die Erde düsen kann. Bevor man allerdings damit beginnt ist es empfehlenswert, sich sämtliche Tastenbefehle exakt einzuprägen.

Tipps für Einsteiger: Nach dem kostenlosen Download von FlightGear wählt man nach dem Start zuerst den Flugzeugtyp und den Flughafen aus. Steht man auf der Rollbahn, hält man das Spiel mit „P“ („Pause“) an, um zuerst einmal einen Überblick zu erhalten. Mit „Help“ am oberen Bildschirmrand kann man eine Einführung aufrufen und die Tastenkürzel überprüfen, beziehungsweise sich diese noch einmal genau einprägen. Dann die Bremsen mit „Shift + B“ aktivieren, Motor direkt im Cockpit starten, die Triebwerke hochfahren, mit „9“ auf dem Ziffernblock, dann auf das Senken der Flugzeugnase warten, Bremsen lösen und am Ende der Rollbahn die Maus oder den Joystick nach hinten ziehen um abzuheben – und schon kann man den Flug und die Aussicht genießen.

Neben dem Flugsimulator existieren für FlightGear noch weitere Programme beziehungsweise Produkte, zum Beispiel „Atlas“ für das Verfolgen eines Fluges in Echtzeit auf einer Karte oder Darstellung der Szenerie als 2D-Animation auf dem Bildschirm, „Flight Planner“, mit dem man Flüge plant, „Scenery Designer“, mit Hilfe dessen man die Szenerie-Daten bearbeiten und verändern kann, „Taxidraw“, ein Programm, das zum Erstellen von akkuraten Rollbahnwegen dient und „TerraGear“ zum Erstellen von FlightGear Szenerien aus SRTM-Höhendaten und Vektordaten.
Für die Herstellung von 3D-Modellen von Flugzeugen oder auch Gebäuden kann man herkömmliche 3D-Modellierungswerkzeuge verwenden.

Von FlightGear gibt es auch noch abgeleitete Fremdprodukte, beispielsweise den kommerziellen Flugsimulator FlightProSim, der fast zur Gänze auf FlightGear in der Version 1.9.1. basiert. Beinahe die einzige Veränderung bei dieser gebrauchten Software ist der andere Name und der dafür erhobene Preis.

Download hier: Download

Zum Download werden Sie auf die Seite des Herstellers (externe Seite) weitergeleitet.


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