Alien Arena

Alien Arena – Farbenfrohe Schlachten mit richtig viel Speed.

Eine gute Mischung aus verschiedenen Egoshootern und das for free.

Spielübersicht

Jeder kennt die Egoshooter Quake III und Unreal Tournament. Sie begeistern viele Menschen auf der ganzen Welt. Sie fesseln uns mit riesigen Welten, schnellem Gameplay, großen Communitys u.v.m. Leider werden die Spiele nicht großartig weiterentwickelt bzw. Neuerungen folgen langsam nach und nach. Alien Arena wird ständig erweitert. Dafür sorgt allein schon die ebenfalls große Community. Das Spiel kombiniert die Spielaspekte aus den besten Egoshootern. Dazu kommt eine konstante Weiterentwicklung. Lädt man sich das Spiel herunter, hat man sozusagen nur die Basis-Version. Allein diese wird häufig gepatched. So hat unsere getestete Version bereits die Stufe 7.33 erreicht. Das reicht den Entwicklern aber noch nicht. Zusätzlich können viele Mods, Skins, Maps usw. aus dem Forenbereich runtergeladen werden. Alien Arena ermöglicht den Spielern selbst zum Entwickler zu werden. So entstand eine Vielzahl von Variationen. Eine endlose Weiterentwicklung damit es nie langweilig wird. Das ist das Prinzip von Alien Arena.

Wir haben bereits OpenArena vorgestellt. Alien Arena ist noch beliebter. Viele Server mit eigenen Clans und Wettkämpfen zeugen von einer großen Beteiligung der Spieler. Im Forum der Seite wird vieles berichtet, sodass alle Spieler sich auf den aktuellen Stand bringen können. Aber was macht Alien Arena so beliebt?

Wer die Entwicklung von Egoshootern das letzte Jahrzehnt mit verfolgt hat, wird gemerkt haben, dass das Gameplay immer rasanter wurde. Schnelligkeit ist Trumpf und das lieben viele Spieler. Hier kann Alien Arena in jedem Fall punkten. Man hat in den Arenen keine Zeit zum Ausruhen. Man darf kein Sekunde still stehen oder man wird schnell erledigt. Alien Arena ist kein Spiel für Camper. Nur selten gibt es Ecken von denen man alles überwachen kann. Ständig gilt es auf den eigenen Rücken aufzupassen. Starke Reflexe und ruhigen Nerven sind gefragt.

Das Sci Fi Retro-Design gibt auch dem Optischen ein besonderes Highlight. Es wurde viel Liebe ins Detail gesteckt. Sowohl für die Charaktere als auch für die Umgebung und Effekte. Je nach Größe der Arena kommt man sich schon etwas verlassen vor. Aber der Gegner lässt nicht lange auf sich warten. Die Maps sind auch sehr verschieden. Mal kämpft man in einer Hightech-Fabrik und ein anderes Mal im offenen Gelände. Als wäre das nicht schon genug, heizen die vielen Spezialeffekte dem Spielgeschehen ordentlich ein.

Es gibt insgesamt 9 unterschiedliche Waffen die ihre Vor- und Nachteile haben. Der Flammenwerfer brennt sehr effektiv im Nahkampf. Der Raketenwerfer überbrückt dagegen jede Distanz. Verschiedene Laserwaffen mit schönen Farben runden das Ganze ab. Apro po Farben. Alien Arena ist voll davon. Ganz im Sinne des Sci Fi Designs findet man überall Lichter, Flammen, Labore, Aliengehirne u.v.m. Auf den ersten Blick schon etwas zu viel Leuchten, das am Anfang vom Kämpfen ablenken kann. Bestimmte Waffen verhindern bei Gebrauch gerne mal den Durchblick.

Richtig interessant wird das Spiel dann aber erst im Multiyplayer. Denn im Einzelspieler sind die Bots sehr einfach zu besiegen. Sie schießen zwar genau, aber bewegen sich nicht viel und sind daher ein leichtes Ziel für den geübten Schützen. Im Internet oder über LAN mit Freunden macht Alien Arena dann richtig Spaß. Es werden Teams gebildet oder jeder gegen jeden gespielt. Dazu kommen die üblichen Spielmodi wie Capture the Flag oder Deathmatch. Wer länger dem Spiel treu bleibt, tritt sicherlich einem Clan bei und beteiligt sich an den Kämpfen und bereichert die Community.

 Das Spiel kurz angespielt!

Im Hauptmenü wählt man schnell seinen Charakter, gibt ihm einen Namen und legt die Steuerung fest. Dann kann es schon los gehen. Wir haben uns zunächst im Einzelspieler versucht. Die Aussagen der Entwickler haben bewahrheiteten sich nach der ersten Sekunde. Das Spiel verläuft rasant und mit vielen Effekten. Wir starteten in einer verhältnismäßig kleinen Arena und wurden sofort unter Beschuss genommen. Am Anfang steht einem nur der Blaster zur Verfügung. Dieser ist weder besonders stark, noch lässt sich gut damit zielen. Dafür findet man hinter fast jeder Ecke eine neue Waffe. In unserem Testspiel kämpften wir gegen drei Bots im Deathmatch. An das Spielgeschehen kann man sich schnell anpassen. Das Interface wirkt schlicht. Es hat nur die Gesundheitsanzeige, die aktuell verwendete Waffe und deren Restmunition. Hier wurde also auf Schnörkelein verzichtet, die sonst nur Irretieren könnten. Ansonsten ist das Spiel absolut selbsterklärend. Wer schon Quake III oder Unreal gespielt hat, wird sich schnell zu Recht finden.

In Kampfsituationen sind die Charaktere leider sehr kurzlebig. Schon ein paar Schuss, manchmal nur einer, reichen für den Tod aus. Wird man also aus dem Hinterhalt überrascht hat man nur sehr wenig Zeit zum Reagieren. Im Vergleich zu OpenArena stirbt es sich bei Alien Arena wesentlich schneller. Das ist vielleicht der einzige Minuspunkt den wir bei unserem Test finden konnten. Ansonsten findet man alles wieder was auf der Herstellerseite versprochen wird. Ein schnelles, farbenfrohes Spiel mit vielen Möglichkeiten und Variationen.

Fazit:

Ein weiterer Egoshooter der nichts kostet? Alien Arena will und kann mehr als das sein. Selten findet man eine so große Community abseits der Klassiker wie Unreal oder Quake III. Das Spiel überzeugt mit einer tollen Grafik und schönen Effekten. Wer will, kann eigene Charaktere und Maps gestalten. Anleitungen dazu findet man im Forum. Wer schnelles Gameplay und viel Action liebt, trifft mit Alien Arena genau ins Schwarze.

Download hier: Download

Zum Download werden Sie auf die Seite des Herstellers (externe Seite) weitergeleitet.


Bildergalerie

Für weitere Screenshots empfehlen wir die Herstellerseite zu besuchen.


Video


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